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Schulkinowoche Bayern

Schulkinowoche Bayern

19. SchulKinoWoche Bayern
nächster Termin 16. - 27. März 2026

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Hola Frida

Der Animationsfilm erzählt kindgerecht und in bunten Farbwelten von der Kindheit der berühmten Künstlerin Frida Kahlo und wie diese mit Hilfe der Fantasie selbst die Angst vor dem Tod bezwingt.

Inhalt
1907 wächst die sechsjährige Frida Kahlo unbeschwert mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester Cristina in Mexiko Stadt auf. Die kleine Frida führt ein sorgloses Leben. Tagsüber schlendert sie mit ihrer Mama über den Markt oder freundet sich mit dem Straßenhund Chiquita an. Abends sitzt sie mit ihrer Familie beim Abendessen. Ihre Unbeschwertheit nimmt ein jähes Ende, als sie an Kinderlähmung erkrankt und ihre Tage im Bett verbringen muss. Trost findet sie in ihrer Fantasie, einer Welt voller Farben und Blumen, die sie die sie mit ihrer schier grenzenlosen Vorstellungskraft erschafft und die sie für alle weiteren Hürden ihres Lebens rüstet. Dort findet sie Zuflucht bei ihrem imaginären Ich, das ihr Stärke gibt und Mut zuspricht und sie vor der unheimlichen, elegant gekleideten Skelettfigur beschützt. Mit viel Willensstärke und Resilienz, mit viel Lebensfreude und einem großen Herzen meistert Frida die vielen Herausforderungen in ihrem jungen Leben. Nichts hält sie jedoch davon ab, mit viel Talent, Ehrgeiz und Kreativität zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts zu werden.

Umsetzung
Der Animationsfilm zeichnet den Werdegang der mexikanischen Künstlerin nach und konzentriert sich dabei auf ihre Kindheit, in der Familie und Freund*innen sowie ein Straßenhund eine große Rolle spielen. Neben Stationen in ihrem frühen Leben erfindet er auch fiktive Situationen und vermittelt nebenbei kulturelles Wissen, etwa wenn die Mutter ihren Kindern von den Zapoteken erzählt, die Familie den Dia de los Muertos feiert oder die Totenschädel-Dame in Fridas Vorstellung auftaucht. Die flächig gemalten Bilder sind meist knallig bunt, aber in bestimmten Situationen gedeckter oder schwarzweiß, die Figuren mit runden Köpfen und großen Augen freundlich gestaltet, die Wahrnehmungs- und Gedankenwelt von Frida voller Blumen, leuchtender Pflanzen und niedlicher Tiere. Die Fröhlichkeit dieser Bilder steht im Kontrast du den düsteren Momenten in Fridas Leben, die der Film nicht ausspart, aber durch die farbenfrohe Fantasie des Mädchens erträglich macht. In diesen Szenen integriert der Film auch einige von Frida Kahlos ikonischen Bildern, wie „Las dos Fridas“ (1939), und macht ihre Sicht auf die Welt für Kinder verstehbar.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
HOLA FRIDA ist ein guter Einstieg in die Biografie und Bildwelt der Künstlerin Frida Kahlo. Dabei kann der Animationsfilm auch mit Kinderbüchern über Frida Kahlo verglichen und diskutiert werden, warum der Film erfundene Elemente wie Straßenhund Chiquita oder die Geschichte um Rafael, den fiesen Klassenkameraden, einbaut. Standbilder aus dem Film bieten sich an, um über seinen Stil zu sprechen: Warum sind manche Szenen farbdramaturgisch anders gestaltet? Welche Bedeutung haben die Pflanzen, wenn sie sich durch ein Leuchten vom Rest des Bildes abheben? Die Variationen der Zeichnungen Fridas lassen sich darüber hinaus mit den Originalbildern der Künstlerin vergleichen. Lernprodukt können eigene Zeichnungen oder Gemälde sein: z. B. können Schwarzweiß-Portraits im Stil von Fridas bunten Verschönerungen mit deckenden Farben verziert oder als Collage gestaltet werden. Im Spanischunterricht lassen sich die im Film vermittelten landeskundlichen Aspekte wiederholen und durch Rechercheaufträge vertiefen.

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Frankreich | Kanada, 2024

Regie:
André Kadi, Karine Vézina

Laufzeit:
82 Minuten

Genre:
Animationsfilm, Biopic, Drama

FSK:
ab 6 Jahre

Schulunterricht | Altersempfehlung:
ab 1. Klasse | ab 6 Jahre

Themen:
Kindheit, Familie, Kunst, Selbstbestimmung, Krankheit, Tod, Hoffnung, Künstlerinnenbiografie, Talente, kulturelle Identität

Unterrichtsfächer:
Deutsch, Ethik, Religion, Kunst, Französisch, Spanisch

Unterrichtsmaterial:
Filmheft


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SchulKinoWoche Bayern
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Medienabteilung
Schellingstr. 155
80797 München

Info-Telefon: (089) 2170 – 2294

E-Mail: schulkinowoche@isb.bayern.de

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