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Schulkinowoche Bayern

Schulkinowoche Bayern

19. SchulKinoWoche Bayern
nächster Termin 16. - 27. März 2026

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Das geheime Stockwerk

Inhalt
KARLI (12) zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt.
Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt!

Umsetzung
Der Film erzählt kindgerecht und gut recherchiert von verschiedenen Aspekten des Antisemitismus im Nationalsozialismus. Auch Themen wie Fluchthilfe und Widerstand werden behutsam vermittelt, indem sie als Rätsel präsentiert werden, die die Kinder im Film nach und nach entschlüsseln. So entsteht eine Form der Wissensvermittlung, die junge Zuschauerinnen und Zuschauer nicht überfordert, sondern ihnen – ähnlich wie bei einem eigenen Forschungsauftrag – historische Zusammenhänge schrittweise eröffnet. Besonders interessant ist die Verbindung mit Elementen des Kriminal- und Detektivfilms, die für Spannung sorgen: rasche Schnitte, auffallende Musik und ein authentisch gestaltetes historisches Setting. Die Zeitreise, die Karli unternimmt, wird so auch für das Publikum zu einer Reise in die Vergangenheit, unterstützt durch die angepasste Sprache und Kostüme. Im Vordergrund stehen die Kinder; sie agieren selbstständig und selbstbewusst.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Im Schulunterricht kann der Film als Anlass zu eigenen Rechercheaufgaben über den Nationalsozialismus genutzt werden. Zu untersuchende Aspekte könnten sein: Antisemitismus, antijüdische Gesetze, Denunziationen, systematische Verfolgung verschiedener Menschengruppen und weitere. Filmästhetisch interessant sind das historische Setting und die spannende Inszenierung einzelner Szenen, in denen die Kinder rätseln und forschen. Auch die Figurenentwicklung, etwa bei Karli und Georg, bietet Ansatzpunkte für eine Analyse der Narration. Man könnte untersuchen, wie mit Musik, Kamera und Schnitten Spannung erzeugt wird. Wichtig ist ein begleitender Dialog, um zu verdeutlichen, dass das Hotel im Film als Ort der Fluchthilfe eine Ausnahme darstellt. Ebenso erfordert die karikaturistische Darstellung der Nazifamilie eine begleitende Erklärung, um zu betonen, dass der Großteil der deutschen Bevölkerung partizipierte – und nicht nur einzelne Personen.

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Deutschland / Österreich / Luxemburg 2025

Regie:
Norbert Lechner

Laufzeit:
95 Minuten

Genre:
Spielfilm, Kinderfilm

FSK:
ab 6 Jahren

Schulunterricht | Altersempfehlung:
5. bis 8. Klasse | ab 10 Jahre

Themen:
Flucht, Zuhause, Familie, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Hoffnung, Zuversicht, Zeitreise, Solidarität, Kindheit

Unterrichtsfächer:
Deutsch, Ethik, Religion, Geschichte, Kunst

Unterrichtsmaterial:
Filmpädagogisches Begleitmaterial
interaktive Lernbausteine

Dieser Film liegt in inklusiver Fassung mit Audiodeskription und mit erweiterten Untertiteln für die App GRETA vor.


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SchulKinoWoche Bayern
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Medienabteilung
Schellingstr. 155
80797 München

Info-Telefon: (089) 2170 – 2294

E-Mail: schulkinowoche@isb.bayern.de

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