Nach dem Umzug aufs Land gründet Max mit seinem Cousin eine tierfreundliche Eierfarm und lernt zwischen Idealismus, wirtschaftlichen Zwängen und Verantwortung seinen Weg zu finden.
Inhalt
Max muss mit seinem Vater aus Montreal aufs Land ziehen, weil das Geld knapp wird. Er zweifelt, ob sein unternehmerischer Geist im ländlichen Umfeld überhaupt eine Chance hat. Doch eine neue Geschäftsidee lässt nicht lange auf sich warten. Beim Frühstück mit seinem Cousin Charles entdeckt er, dass frische Eier vom Bauernhof viel besser schmecken als jene aus industrieller Tierhaltung. So gründen sie die tierfreundliche Coco Farm. Trotz Enthusiasmus, Einfallsreichtum und zunehmender Unterstützung aus der Dorfgemeinschaft stehen Max und seine Freunde immer wieder vor Hindernissen: bürokratische Auflagen, wirtschaftliche Unsicherheiten und die harten Regeln des freien Marktes.
Umsetzung
Coco Farm nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise, zeigt kindgerecht Abläufe und Regeln des freien Unternehmertums und besticht durch sympathische Charaktere und eine gefühlvolle Erzählweise. Max, der den Herausforderungen des freien Markts stets mit unerschütterlichem Erfindungsreichtum begegnet, findet im empathischen Charles einen warmherzigen Freund und idealen Geschäftspartner, der mit seiner zurückhaltenden und einfühlsamen Art die Herzen und die Unterstützung der Dorfgemeinschaft gewinnt und diese näher zusammenrücken lässt.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Wie viel Mut braucht es, um eine nachhaltige Idee in einer kleinstädtischen Wirtschaft zu verankern? Welche Kompromisse sind notwendig, um Werte wie Tierwohl mit Profitabilität in Einklang zu bringen? Welche persönlichen Verhältnisse und familiären Spannungen beeinflussen ihren Weg? Der Film nähert sich kindgerecht den Prozessen der Marktwirtschaft und veranschaulicht den Nutzen von Marketinginstrumenten.
