"Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?" Im Schnitzeljagd-Prinzip führt der Film spielerisch und informativ durch das Thema Erde und Boden, Umweltschutz und Zusammenhalt.
Inhalt
Die beiden Checker, Tobi und Marina, misten Tobis Keller aus und finden eine alte Videokassette mit der Aufnahme einer Checker-Sendung aus Tobis Kindertagen. Dumm nur, dass das Band plötzlich abbricht und sich Tobi nicht mehr auf die Antwort seiner allerersten Checker-Frage erinnert: „Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?“. Deshalb – und auch, um sich zu beweisen, dass er noch ein richtiger Abenteurer und kein langweiliger Erwachsener ist – begibt sich Tobi auf eine Reise nach Madagaskar, Norwegen und Mexiko, um das Element Erde zu erforschen. Er spricht mit Fachleuten und lernt von ihnen, welche Tiere und Pflanzen dem Boden guttun, wie viel Leben in Steinen steckt, warum der Saatgut-Tresor in Spitzbergen als „der wichtigste Ort der Erde“ gehandelt wird, wie sich klimatische Veränderungen auf den Permafrostboden am Nordpol auswirken und wie die Maya in Mittelamerika seit jeher in Einklang mit der ‚Mutter Erde‘, die sie ernährt, leben.
Umsetzung
Wie schon die Vorgänger verbindet der dritte Kinofilm Spielfilmelemente mit dokumentarischen Inhalten und integriert ganz unterschiedliche mediale Gattungen wie das Computerspiel oder Knetanimation, die zur Erklärung von Naturphänomenen eingesetzt werden. Die Spielfilmhandlung lässt Tobi wieder im Schnitzeljagd-Prinzip auf Reisen gehen, sich aber auch mit sich selbst und seinen Kindheitsträumen auseinandersetzen. Dabei spricht er immer wieder mit seinem achtjährigen Alter Ego, das als imaginierte Figur, gespielt von einem Kind, neben Tobi auftaucht und dem Film eine weitere Fiktionsebene hinzufügt. Die dokumentarischen Anteile überwiegen und sind mit den drei Stationen der Reise episodisch angelegt. Neben der Vermittlung von Sachinhalten, den Informationen zum Thema ‚Boden und Erdreich‘, präsentiert der Film Berufsbilder wie Biologin oder Archäologe, lässt das Publikum Lebenswelten an anderen Orten der Welt kennenlernen und zeigt Kindern durch mehrere Naturschutzprojekte Möglichkeiten des Engagements auf.
