Film lesen lernen – Über filmische Gestaltung und Dramaturgie im Dokumentarfilm
Diese Fortbildung im Rahmen der SchulKinoWoche Bayern zeigt praxisnah, wie Lehrkräfte Filmbildung und Medienkompetenz einfach und wirkungsvoll in den Unterricht integrieren können – auch ohne filmische Vorkenntnisse. Die Teilnehmenden lernen am Beispiel eines künstlerisch erzählenden Dokumentarfilms, filmsprachliche Mittel wie Kamera, Schnitt, Ton und Dramaturgie zu erkennen und zu deuten. Der Dokumentarfilm wird dabei als gestalteter Text verstanden, der, ähnlich wie Literatur, analysiert und reflektiert werden kann, und das, wo er doch mit der Wirklichkeit erzählt.
Die Teilnehmenden lernen grundlegende Prinzipien der Bildgestaltung kennen und erfahren, wie Filmanalyse Medienkompetenz und soziale Sensibilität von Schülerinnen und Schülern fördern kann.
Das Genre Dokumentarfilm, das in der Realität vorgefundene Ereignisse nicht 1:1 wiedergibt, sondern künstlerisch gestaltet erzählt, birgt ein großes Potential für den Erwerb von Filmlesekompetenz: Wie werden Bilder und Töne eingesetzt, um uns eine bestimmte Atmosphäre näherzubringen? Wie wird im Dokumentarfilm dramaturgisch
gestaltet? Warum werden Ereignisse der Wirklichkeit überhaupt in Form von Geschichten erzählt?
Seminarleitung
Mona Klöckner
Co-Leitung des Bildungsprogramms DOK.education (DOK.fest München)

