Das richtige Leben (teilweise untertitelt)

Deutschland 2015
Regie: Robert Heber
Laufzeit:
90 Minuten
Genre:
Sozialdrama, Coming-of-Age
FSK:
12
Schulunterricht / Altersempfehlung:
8. - 12. Klasse | ab 13 Jahren
Themen:
Jugendliche, Drogen, Familie, Eltern, erste Liebe, Arbeit, Erwachsenwerden, Gesellschaft, Schwangerschaft, soziale Grenzen, Ostdeutschland, DDR, Wende, Tschechien
Unterrichtsfächer:
Deutsch, Geschichte, Religion, Ethik, Sozialkunde, Kunst

Beschreibung

Inhalt
Ein Dorf an der deutsch-tschechischen Grenze. Erzählt wird die Liebesgeschichte von Tommy (19) aus sozial schwachen Verhältnissen und Julia (18) aus wohlhabendem Elternhaus. Julia wird von Tommy unerwartet schwanger. Gegen den Willen der Eltern entscheiden sich die beiden für das Kind und versuchen sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Weil das Geld als Bäckerlehrling knapp ist, lässt Tommy sich auf einen folgenschweren Deal ein: Er schmuggelt die synthetische Droge Crystal Meth über die nahe tschechische Grenze. Tommy macht zwar schnelles Geld, doch mit seiner Verbindung zur organisierten Kriminalität stellt er die Beziehung zu Julia auf eine schwere Probe.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Film verfügt über ein breites Themenspektrum und greift Fragen auf, die für Jugendliche eine große Relevanz besitzen: Erwachsenwerden, den Wunsch nach Unabhängigkeit trotz materieller Abhängigkeit, die erste Liebe, den Umgang mit einer ungeplanten Schwangerschaft, Eltern-Kind Beziehungen, Verlockungen und Folgen von Drogenkonsum und -handel, Integration von Minderheiten, Probleme einer milieuübergreifenden Beziehung, sowie Treue und Verantwortungsbereitschaft für den Partner. Der Film kann eine gute Grundlage bieten, um mit Jugendlichen über die angeführten Themen ins Gespräch zu kommen. Die Erzählart des Films lässt dabei genügend Freiraum, damit sich beim Zuschauer eigene Assoziationsmöglichkeiten ergeben können.

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