Ingolstadt

Mittwoch, 19.02.2020 | 10:00 - 17:00 Uhr
Union Kino

- mit praktischer Übung: Das Tablet als Werkzeug zur Filmanalyse

Am Beispiel des aktuellen Kinodokumentarfilms "Warum ich hier bin" (R: Susanne Mi-Son Quester, Mieko Azuma) wird das Verhältnis von animierten Sequenzen und dokumentarisch aufgenommenen Kamerabildern thematisiert. Warum integrieren DokumentarfilmerInnen eine fiktionale Ebene in ihre Filme? Welche Wirkung hat diese Genremischung auf die ZuschauerInnen?

Diese Fragen untersuchen wir in der Fortbildung mit praktischen Übungen mit dem iPad/Tablet. Dabei entstehen kurze analytische Videos, sogenannte Videoessays. Dieses Format ist auf Youtube enorm populär und fördert - als praktisches Medienpädagogik-Thema im Unterricht - die visuelle Lesekompetenz der SchülerInnen und die Fähigkeit, sich im Medium Film und Video selbst zu artikulieren.

Die Fortbildung bietet einen Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Genre des Nicht-fiktionalen Films, erläutert den Herstellungsprozess von Dokumentarfilmen und berichtet von den erzählerischen, künstlerischen und politischen Entscheidungen der Filmemacher.
Bringen Sie bitte - wenn möglich - ein eigenes Tablet zur Fortbildung mit.

Lehrgangsleitung

Florian Geierstanger
Filmemacher und Filmvermittler 

  • Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, Hochschule für Fernsehen undFilm München und Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. 2010-2015 Filmkurator bei UNDERDOX – Filmfestival für Dokument & Experiment
  • seit 2013 ist er Medienpädagoge der „Dokumentarfilmschule“ des DOK.fest München
  • 2014 - 2017 Lehrbeauftrager für Video an der Universität Passau
  • 2016 Workshopleiter „Videokunst“ an der Sommerakademie Neuburg
  • Aktuell arbeitet er an einem Film- und Podcastprojekt über das Münchner Lernhauskonzept: lernhausfilm.de