Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei

Deutschland 2017
Regie: Ute von Münchow-Pohl
Laufzeit:
76 Min
Genre:
Literaturverfilmung, Animationsfilm, Kinderfilm
FSK:
ohne Altersbeschränkung
Schulunterricht / Altersempfehlung:
1. bis 4. Klasse | 6 bis 10 Jahre
Themen:
Ostern, Tiere, Abenteuer, Freundschaft, Gemeinschaft, Mut zur Veränderung
Unterrichtsfächer:
Vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, Religion, Lebenskunde

Beschreibung

Inhalt
Der Zusammenhalt der Häschen und ihre Bereitschaft sich für einander einzusetzen ist die Botschaft des Films, was der großspurige Max erst noch lernen muss. Max Wunsch nach Anerkennung bei seinen Kumpels in der Stadt und seine anfängliche Missachtung der scheinbar altmodischen Regeln in der Gemeinschaft der Häschenschule können im Unterricht aufgegriffen und auf Alltagssituationen der Kinder bezogen werden. Im Deutschunterricht bietet sich ein Vergleich des Kinderbuchs mit dem Animationsfilm an. Die Reimsprüche aus Buch und Film regen die Kinder dabei auch zum Verfassen von eigenen Reimen und Gedichten an. Ausgehend davon, ob auch Füchse als Eierbringer überliefert sind, können sich die Kinder mit Osterbräuchen vertraut machen. Darüber hinaus bietet der Film zahlreiche Anregungen zum Basteln und Spielen, beispielsweise das Gestalten von einem goldenen Riesen-Ei, das Bauen eines Eis aus Steinen, das Errichten eines Oster-Parcours oder das Ausprobieren von Konzentrationsübungen in Anlehnung an den „Verschwindibus-Trick“.

Umsetzung
Die Kino-Adaption des bekannten Kinderbuchklassikers aus dem Jahr 1924 von Albert Sixtus und Fritz Koch-Gotha, mit dem Generationen von Kindern aufgewachsen sind, fängt den Charme des Originals ein und erzählt dennoch eine neue, 3D-computeranimierte Geschichte. Einige Elemente, wie die Reimsprüche des Lehrers und dessen Hang zur Disziplin sowie ein Teil der Ausstattung der Häschenschule erinnern an die Buchvorlage. Ansonsten steht der obercoole Hase Max im Mittelpunkt, der als Stadthase seine Rolle in der ländlichen Häschenschule erst noch finden muss. Dort lernen die Hasenkinder nicht nur gemeinschaftliches Handeln und Rücksichtnahme, sondern auch fernöstliche Kampftechniken und Achtsamkeit. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden durch rasante und beschauliche Szenen sowie durch die Musik hervorgehoben. Die Figuren im Film sind liebevoll animiert und die Stimmen bekannter Schauspielerinnen und Schauspieler unterstreichen die Charaktere. Die Schauplätze der Handlung werden in warmen, leuchtenden Farben gezeichnet, die Lust aufs Osterfest machen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der jugendliche Großstadthase Max möchte unbedingt Gang-Mitglied bei den „Wahnsinns-Hasen“ werden. Als Passagier in einem ferngesteuerten Flugzeug will er seine Kumpel beeindrucken, doch plötzlich wird sein Fluggerät von einer Windböe erfasst und Max landet unsanft im Wald, wo ihn das süße Hasenmädchen Emma findet. Sie nimmt ihn mit zur Häschenschule, wo sich die Hasenschüler unter der Leitung von Lehrer Eitelfritz und Madame Hermine auf die Osterhasenprüfung vorbereiten. Max wird in das Häschen-Internat aufgenommen, aber es fällt ihm schwer, sich an das Leben auf dem Land und die altmodischen Regeln der Schule anzupassen und so versucht er zu fliehen. Sein Vorhaben scheitert jedoch an der Fuchsfamilie, die das große, goldene und magische Ei der Hasen stehlen wollen, um dadurch das Osterfest an sich zu reißen. Max will seinen neuen Freunden in der Häschenschule helfen. Er ist nun auf dem besten Weg, ein echter Osterhase zu werden und nimmt gemeinsam mit seinen Mitschülern den Kampf gegen die Füchse auf, um Ostern zu retten.

Links