2014 - 7. SchulKinoWoche Bayern

31. März - 04. April 2014

Bilanz: SchulKinoWoche Bayern erfreut sich ungebrochener Beliebtheit: Mehr Schüler - Mehr Filme - Mehr KinoSeminare

Die 7. SchulKinoWoche Bayern 2014 ging mit erneutem Teilnehmerrekord erfolgreich zu Ende: 
 
133.700 Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aller Schularten und Jahrgangsstufen verlegten vom 31. März bis 04. April ihren Unterricht in den Kinosaal.

Zentrale Auftaktveranstaltung im Hollywood am Inn in Mühldorf

Film im Fokus: LAUF JUNGE LAUF (Preview)

Unter dem Motto “Erinnerungskultur und Film“ eröffnete Kunststaatssekretär Bernd Sibler am Montag, den 31. März 2014 die siebte SchulKinoWoche Bayern im Mühldorfer Kino Hollywood am Inn.

Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft

Im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen zeigte VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz ein Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft.
Fünf Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme boten alters- und fächerübergreifende Zugänge, um sich im Unterricht aktiv mit der digitalen Gesellschaft als einer Gesellschaft im Umbruch auseinanderzusetzen. Die Filme zeigten Schülerinnen und Schülern, in welchem Umfang digitale Technologien unseren Alltag durchdringen, auf welche Weise sie die Arbeitswelt und das Freizeitverhalten maßgeblich prägen und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Das Filmprogramm widmete sich zugleich auch den Folgen der digitalen Revolution für das Zusammenleben und der Frage, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklungen mit neuen Lösungen vorantreiben.
 
Das Filmprogramm wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 - Die digitale Gesellschaft gefördert. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
 
Die Filme aus dem Sonderprogramm zum Wissenschaftsjahr liefen in insgesamt 52 Kinos der SchulKinoWoche Bayern, wo sich insgesamt 8.825 Besucher filmisch mit Themen unserer digitalen Gesellschaft auseinandersetzten.

Sonderprogramm "Erster Weltkrieg"

2014 jährte sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Von Historikern als die »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts bezeichnet, hat er zwischen 1914 und 1918 insgesamt 40 Länder in kriegerische Handlungen verwickelt und den weiteren Verlauf der neueren Geschichte maßgeblich geprägt.
Das präsentierte Film-Sonderprogramm widmete sich der Vorgeschichte, dem Verlauf und den Folgen des Krieges. Die Produktionen – »Paths of Glory«, »Mathilde – Eine große Liebe«, »Die große Illusion«,»Im Westen nichts Neues« – spiegeln die Bandbreite filmischer Aufarbeitung, aber auch den damaligen Zeitgeist wider, aus dem sich die großen Konfliktlinien des 20. Jahrhunderts bereits ablesen lassen. Hinzu kamen Produktionen, die sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen vor Kriegsbeginn auseinandersetzen, wie das vielfach ausgezeichnete Meisterwerk »Das weiße Band« und die beiden in Potsdam-Babelsberg von der DEFA produzierten Literaturverfilmungen »Der Untertan« und »Abschied«. Komplettiert wurde die Reihe mit Kurz-, Dokumentar und Werbefilmen, die während des Ersten Weltkriegs entstanden sind und damit einen historischen Blick auf die Geschehnisse ermöglichten.

KinoSeminare: Mit Experten hinter die Kulissen blicken

Sonderveranstaltungen mit Film- und Medienpädagogen, Filmschaffenden und Fachexperten

In 48 filmpädagogisch begleitenden Seminaren nahmen 3.294 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit wahr, um unmittelbar im Kinosaal vertieft in die Welt des Films einzutauchen. Neben erfahrenen Medienpädagogen und Fachreferenten waren vielerorts Filmemacher vor Ort und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Zum "Wissenschaftsjahr 2014: Die digitale Gesellschaft" fanden drei KinoSeminare mit Fachexperten aus der Forschungsbörse des BMBF statt. In Ansbach („Ralph reicht’s“) lag der Fokus auf dem Thema "Game Design", in  Kaufbeuren („Tron: Legacy“ ) stand das Thema "Game-Engineering" im Vordergrund, und in Weiden („Hacker“) wurde die " IT-Sicherheit" näher durchleuchtet. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern Prof. Dr.-Ing. Müller-Feuerstein (Hochschule Ansbach), Prof. Dr. phil. nat. Tobias Breiner (Hochschule Kempten) und Prof. Dr. Andreas Aßmuth (Ostbayerische Technsiche Hochschule Amberg-Weiden) konnten Schülerinnen und Schüler aktuelle Forschungsarbeiten diskutieren, und gleichzeitig Informationen zu modernen und attraktiven Berufsbildern im Bereich der digitalen Medien erhalten.
Zum Gedenkjahr des Ersten Weltkrieges wurden in Amberg in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung die Filme „ Mathilde - Eine große Liebe“ und „ Im Westen nichts Neues“ gezeigt. Beide Filme wurden im Hinblick auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dessen Folgen kritisch mit Medienpädagogen reflektiert.
 
Schauspieler Aykut Kayacik tourte mit dem Film „Das kleine Gespenst" zu Seminaren nach Nürnberg, Eckental, Augsburg, Moosburg und München. Character-Designerin Sinje Gebauer zeigte in Oberstdorf, wie das kleine Gespenst digital zum Leben erweckt wurde. Bei den KinoSeminaren zu "Staudamm" in München und Starnberg war Drehbuchautor Chritian Lyra anwesend, der das heikle Thema ‚Amoklauf an Schulen‘ näher beleuchtete.  Das "Oh Boy"-Seminar in München fokussierte das Thema "Filmpsychologie", das von Filmwissenschaftler Dr. Andreas Rost und Prof. Dr. Andreas Hamburger, Professor für Klinische Psychologie, näher beleuchtet wurde.
Zu "Tom und Hacke" war Drehbuchautor Rudolf Herfurtner zu Gast In Gröbenzell und Starnberg, Szenenbildnerin Didi Richter referierte in Aichach über ihre Arbeit an dem erfolgreichen Kinderfilm. 
In Landshut durften die jungen Zuschauer den tierischen Stargast - Filmhund Silas mit seinen Freunden und Tiertrainern begrüßen.

Medienberichterstattungen

Lehrerfortbildungen: Vorbereitung auf die SchulKinoWoche

Um Lehrkräfte in der filmpädagogischen Arbeit zu unterstützen, wurden im Rahmen der SchulKinoWoche zentrale Lehrerfortbildungen angeboten.
In Ganz- und Halbtagsveranstaltungen wurde das Medium Film zum Ausgangspunkt verschiedener Lernszenarien, um altersgerechte, fachspezifische und fächerübergreifende Brücken von der Kinoleinwand in den Klassenraum und die Unterrichtspraxis schlagen zu können.

Partner der SchulKinoWoche Bayern 2014